Leitfaden: Wie bekomme ich Pflegeleistungen?


Wenn ein Angehöriger Unterstützung braucht, ist oft nicht sofort klar, welche Schritte nötig sind.
Hier der Überblick – einfach erklärt:



1. Pflegegrad beantrage

  • Antrag bei der Pflegekasse (gehört zur Krankenkasse).
  • Telefonisch oder schriftlich – auch formlos möglich.
  • Wichtig: Ab dem Antragsdatum werden Leistungen rückwirkend gezahlt.




2. Begutachtung durch den Medizinischen Dienst

  • Der MDK (oder Medicproof bei Privatversicherten) kommt nach Hause.
  • Es werden 6 Lebensbereiche überprüft: Mobilität, Selbstversorgung, Alltagskompetenz u. a.
  • Tipp: Schon vorher Dokumentation führen (z. B. Pflegetagebuch).



3. Festlegung des Pflegegrades

  • Ergebnis: Pflegegrad 1 bis 5.
  • Je höher der Pflegegrad, desto mehr Leistungen stehen zur Verfügung.

        Beispiele:
          o Pflegegeld 
          o Pflegesachleistungen 
          o Entlastungsbetrag 131 € monatlich 
          o Kurzzeit- oder Verhinderungspflege


4. Leistungen nutzen

  • Nach der Bewilligung informiert die Pflegekasse über alle Optionen.
  • Achtung: Nicht genutzte Gelder (z. B. 131 € Entlastungsbetrag) können verfallen – am besten         rechtzeitig einsetzen!
  • Unser Tipp: Gemeinsam prüfen, welche Hilfe im Alltag sofort spürbar entlastet.



5. Widerspruch einlegen (falls nötig)

  • Wenn Sie den Pflegegrad für zu niedrig halten:

       o Innerhalb von 1 Monat Widerspruch einlegen.
       o Gut begründen (am besten mit Pflegedienst oder Arzt).

  • Viele Widersprüche sind erfolgreich – es lohnt sich!



Unser Service für Sie

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt:

✔️ Hilfe beim Antrag & Ausfüllen der Unterlagen
✔️ Vorbereitung auf den Besuch des MDK
✔️ Beratung, wie Sie Leistungen optimal ausschöpfen

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie professionell und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

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